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PTR-Record: Von der IP zurück zum Namen

Du hast die Hausnummer und suchst den Namen am Klingelschild.

Was der Eintrag tut

Reverse DNS verbindet eine IP mit einem Namen. Für öffentliche Server wird dieser Eintrag in der Regel beim IP-Anbieter gesetzt, nicht in deiner gewöhnlichen Domainzone. Für IPv6 läuft die Auflösung über die umgekehrten Hexadezimalstellen unter ip6.arpa.

Ein konkretes Beispiel

20.2.0.192.in-addr.arpa. 3600 IN PTR mail.example.com.

example.com und die hier verwendeten IP-Adressen sind Dokumentationsbeispiele. Ersetze sie durch deine eigenen, tatsächlichen Werte. Der Punkt am Ende eines vollständigen Namens verhindert in einer Zonendatei, dass der Zonenname erneut angehängt wird. Viele Weboberflächen übernehmen dies automatisch.

Typischer Fehler

Ein PTR in der normalen Zone ist kein wirksamer Reverse-DNS-Eintrag. Für Mail sollte der PTR-Name vorwärts wieder auf dieselbe IP zeigen und zum Servernamen passen.

So prüfst du die Änderung

Wähle im DNS-Lookup den Typ PTR. Prüfe den vollständigen Namen und nicht nur die Hauptdomain. Vergleiche danach zwei Resolver. Stimmen die Antworten noch nicht überein, prüfe die autoritative Quelle und die verbleibende TTL. Ein leerer Datensatz und NXDOMAIN bedeuten unterschiedliche Dinge: Beim ersten existiert der Name möglicherweise mit anderen Record-Typen, beim zweiten wird der Name als nicht vorhanden gemeldet.

Vor dem Speichern

Sichere die bisherigen Werte. Kontrolliere Name, Typ, Inhalt und TTL getrennt. Ändere zunächst nur den betroffenen Eintrag. DNS sagt einem Client, wo er suchen soll; eine funktionierende Anwendung, ein Zertifikat oder ein Mailkonto richtet der Record nicht ein.

Beispiele verwenden reservierte Dokumentationsadressen. Übernimm deine tatsächlichen Werte und prüfe die aktuellen Angaben deines Anbieters.
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