CNAME-Record: Ein anderer Name für dasselbe Ziel
Im Adressbuch steht: Diese Person findest du unter einem anderen Namen.
Was der Eintrag tut
Ein Alias verweist auf einen anderen DNS-Namen. Ändert sich dessen Adresse, folgt der Alias bei der nächsten Auflösung. Der Browser behält den ursprünglich aufgerufenen Namen; der Zielserver muss diesen Namen bedienen und ein passendes Zertifikat haben.
Ein konkretes Beispiel
www.example.com. 3600 IN CNAME example.com.example.com und die hier verwendeten IP-Adressen sind Dokumentationsbeispiele. Ersetze sie durch deine eigenen, tatsächlichen Werte. Der Punkt am Ende eines vollständigen Namens verhindert in einer Zonendatei, dass der Zonenname erneut angehängt wird. Viele Weboberflächen übernehmen dies automatisch.
Typischer Fehler
Am selben Namen dürfen normalerweise keine anderen Nutzdaten stehen. Der Zonenursprung benötigt SOA und NS und eignet sich daher nicht für einen gewöhnlichen CNAME. Anbieter-Flattening ist eine separate Funktion.
So prüfst du die Änderung
Wähle im DNS-Lookup den Typ CNAME. Prüfe den vollständigen Namen und nicht nur die Hauptdomain. Vergleiche danach zwei Resolver. Stimmen die Antworten noch nicht überein, prüfe die autoritative Quelle und die verbleibende TTL. Ein leerer Datensatz und NXDOMAIN bedeuten unterschiedliche Dinge: Beim ersten existiert der Name möglicherweise mit anderen Record-Typen, beim zweiten wird der Name als nicht vorhanden gemeldet.
Vor dem Speichern
Sichere die bisherigen Werte. Kontrolliere Name, Typ, Inhalt und TTL getrennt. Ändere zunächst nur den betroffenen Eintrag. DNS sagt einem Client, wo er suchen soll; eine funktionierende Anwendung, ein Zertifikat oder ein Mailkonto richtet der Record nicht ein.